Kurzüberblick
Ein mittelständischer Formenbauer mit hohem Einzelteilanteil kämpfte mit Termintreue, Engpässen in der CAM-Programmierung und ungeplanten Werkzeugproblemen. Mit mehreren KI-Use-Cases in CAM, Fertigungsplanung, Werkzeugzustand und Qualitätsanalyse wurden OEE und Termintreue spürbar verbessert.
Mitarbeiter
Ausgangssituation
Hochkomplexe Einzelteile, viele Änderungen im Projektverlauf, CAM-Team permanent am Limit, Know-how bei wenigen Senior-Programmierern konzentriert. Werkzeugschäden traten häufig überraschend auf und führten zu Stillständen. Sichtprüfungen waren stark personenabhängig.
Ziele des Projekts
Programmier- und Einfahrzeiten verkürzen. Termintreue bei Werkzeugprojekten steigern. Besseres Verständnis des Werkzeugzustands gewinnen. Qualitätsprüfungen stabiler und nachvollziehbarer gestalten.

Vorgehen
Analyse von CAM-Daten, Fertigungsabläufen und Werkzeughistorien. Einführung einer KI-Assistenz für CAM zur Wiederverwendung von Strategien und Parametern. Aufbau einer intelligenten Reihenfolgeplanung auf kritischen Maschinen. Implementierung eines Zustandsmonitorings für Werkzeuge auf Basis von Prozess- und Qualitätsdaten sowie Einführung einer visuellen Qualitätsprüfung für definierte Merkmale.
Diese Ergebnisse wurden erzielt
Programmier- und Einfahrzeiten für neue Projekte um geschätzt 20 bis 30 % reduziert. Termintreue bei Werkzeugprojekten deutlich verbessert. Ungeplante Werkzeugstillstände durch frühere Erkennung von Verschleiss spürbar verringert. QS-Personal wird von Routineprüfungen entlastet und kann sich auf kritische Merkmale konzentrieren.
Kundenstimme
„Wir haben nicht unsere Arbeitsweise aufgegeben, sondern sie strukturiert und mit KI verstärkt. Gerade in der CAM-Programmierung und beim Werkzeugzustand spüren wir die Entlastung jeden Tag.“



